Vereine und Initiativen im Kreis erhalten Förderung des Landes

Romina Plonsker: „Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an allen Lebensbereichen muss immer selbstverständlicher werden"

 

Über 200 Maßnahmen für das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung hat das Land Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr mit dem Programm „Inklusionsscheck NRW“ gefördert. Darunter sind auch fünf Projekte im Rhein-Erft-Kreis: 
 
Die Lebenshilfe Brühl-Erftstadt-Wesseling e.V. erhält einen Inklusionsscheck für Broschüren in leichter Sprache und der Tennissport Erftstadt e.V. für eine barrierefreie Webseite. Der Förderverein Kita Regenbogen e.V. in Frechen bekommt Mittel für die Teilhabeverbesserung durch die Förderung von Lese- und Schreibkompetenz. Gleich zwei Inklusionsschecks erhält der Elsdorfer Verein „Moving Further“ – zur Einrichtung eines barrierefreien Netzwerks für soziales Engagement und zur Videoerstellung und Barrierereduzierung. Mit dem Inklusionsscheck werden gute Ideen mit 2.000 Euro pro Scheck unterstützt. 
 
„Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an allen Lebensbereichen muss immer selbstverständlicher werden. Es ist gut und wichtig,  dass das Land hier gerade kleineren Vereinen auch finanziell unter die Arme greift“, so die CDU-Landtagsabgeordneten für den Rhein-Erft-Kreis, Gregor Golland und Romina Plonsker. „Wir freuen uns deshalb sehr, dass auch Initiativen bei uns vor Ort davon profitieren können und Inklusion gelebt werden kann.“
 
Das Landes-Förderprogramm „Inklusionsscheck NRW“ wird auch im kommenden Jahr fortgesetzt. Vereine und Initiativen können vom NRW-Sozialministerium 2.000 Euro erhalten, um damit ihre Angebote inklusiv zu gestalten. Ab dem 1. Januar 2022 beginnt die neue Förderphase. Finanziell unterstützt werden lokale und regionale Aktivitäten, die das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen stärken. Mit den Landesmitteln können zum Beispiel Veranstaltungen, Publikationen, Ausstellungen, Öffentlichkeitsarbeit oder Fortbildungen gefördert werden. Ein wichtiges Ziel ist die Herstellung von Barrierefreiheit. Dazu zählen die Anschaffung von technischen Hilfen oder personelle Unterstützung zur barrierefreien Kommunikation, beispielsweise über Gebärdendolmetscher.
 
Das Sozialministerium stellt 2022 für das Förderprogramm insgesamt 600.000 Euro aus seinem Haushalt zur Verfügung. Die Antragstellung wird komplett online abgewickelt. Alle wichtigen Informationen zum Inklusionsscheck sowie ein Link zur Antragstellung stehen im Internet:  https://www.mags.nrw/inklusionsscheck

Nach oben