NRW-Koalition im Landtag will Vereinsmitglieder steuerlich unterstützen

CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland und Romina Plonsker: „Steuerlichen Abzug von Vereinsmitgliedsbeiträgen als Sonderausgaben bei der Einkommensteuer für die Pandemiejahre 2020 und 2021 ermöglichen“

 

Die NRW-Koalition von CDU und FDP im Düsseldorfer Landtag fordert den steuerlichen Abzug von Vereinsmitgliedsbeiträgen als Sonderausgaben bei der Einkommensteuer für die Pandemiejahre 2020 und 2021 zu ermöglichen. Einen entsprechenden Antrag haben die beiden Regierungsfraktionen jetzt in den Düsseldorfer Landtag eingebracht. Das Landesparlament wird darüber in der kommenden Woche beraten. In dem Antrag wird die NRW-Landesregierung aufgefordert, sich auf der dafür zuständigen Bundesebene für eine entsprechende Änderung einzusetzen. 
 
„Das ist ein weiterer Schritt zur Entlastung von Vereinen und Ehrenamtlern, deren Vereinsleben und Aktivitäten gerade in der Pandemie deutlich eingeschränkt sind“, sagen die für den Rhein-Erft-Kreis zuständigen CDU-Landtagsabgeordneten Gregor Golland und Romina Plonsker. Denn in dieser Situation könne manch ein Vereinsmitglied auf den Gedanken kommen, die Mitgliedschaft beim lokalen Sport- oder Brauchtumsverein zu kündigen. Golland und Plonsker: „Wir wollen mit unserem Antrag signalisieren: Aus steuerlichen Gründen lohnt sich eine Kündigung nicht. Bleibt besser dabei.“
 
Wichtiger aber ist den beiden Christdemokraten die Bedeutung und die Notwendigkeit des Vereinslebens hervorzuheben. Die Landesregierung unter Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) habe zu Beginn ihrer Amtszeit die Förderung des Ehrenamtes und des Sports zu einem Schwerpunt ihrer politischen Arbeit erklärt. Mit Andrea Milz kümmere sich eine Staatsekretärin intensiv darum. Golland und Plonsker betonen aber auch die persönlichen Vorteile von Menschen, die sich bürgerschaftlich engagieren: „Das Ehrenamt macht glücklich, weil man etwas Positives schafft, weil man etwas gestaltet, weil man sich dabei auch persönlich weiter entwickelt.“ So antworteten bei einer repräsentativen Umfrage zum Ehrenamt über die Hälfte (54,3 Prozent) der Befragten, es mache Spaß, mit Gleichgesinnten für eine gute, sinnvolle Sache zu arbeiten. Und zwei von drei (68,8 Prozent) gaben an, soziales oder bürgerliches Engagement gebe dem Leben erst den rechten Sinn.
  
Golland und Plonsker: „Mit solchen Ehrenamtlern muss uns um die Zukunft des gesellschaftlichen Engagements nicht bange sein. Wo das Land Nordrhein-Westfalen das unterstützen kann, werden wir das tun.“

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