Personelle Unterstützung für die Städte im Rheinischen Revier

Zukunftsagentur finanziert zwei Strukturwandelmanager für Anrainergemeinden - CDU-Landtagsabgeordnete und ZRR-Aufsichtsrat Romina Plonsker: „Ein Förderpaket aus einem Guss“

Auch ein innovatives Bauzentrum soll im Rheinischen Revier entstehen Auch ein innovatives Bauzentrum soll im Rheinischen Revier entstehen
 

Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) entlastet die Städte personell bei ihrer Bewältigung des Strukturwandels. Das hat der Aufsichtsrat der ZRR jetzt beschlossen. Mitglied des Aufsichtsrates ist auch Romina Plonsker, die CDU-Landtagsabgeordnete für Bedburg, Bergheim, Elsdorf, Frechen und Pulheim. Plonsker: „Die Städte haben die Notwendigkeit des personellen Einsatzes längst erkannt und wie zum Beispiel die Kreisstadt Bergheim eine Stabsstelle eingerichtet. Mit dem personellen Engagement der ZRR erhalten sie Unterstützung, so dass sie sich noch stärker auf ihre Kernthemen fokussieren können.“
 
Das gemeinsam vom Land und den Städten und Gemeinden im Rheinischen Revier entwickelte Konzept sieht im Einzelnen die Gründung einer Projektunterstützungsgesellschaft für die Qualifizierung von Bauflächen durch die NRW.URBAN, die Vermarktung und Ansiedlungsunterstützung für regional bedeutsame Wirtschaftsflächen durch die NRW.Global Business sowie Strukturwandelmanager für Anrainergemeinden, Tagebauumfeld-Initiativen und Kreise vor. Das bedeutet für die Anrainergemeinde Unterstützung in Form von Personalkosten für jeweils zwei Strukturwandelmanager. Darüber hinaus erhält der Rhein-Erft-Kreis (wie die anderen Kreise und die Städteregion Aachen) jeweils eine Personalstelle zur Unterstützung insbesondere auch der Gemeinden außerhalb des Kernreviers. Die Förderung erfolgt zunächst für vier Jahre. Nach zwei Jahren wird die Regelung überprüft.
 
Die CDU-Landtagsabgeordnete verweist darauf, dass mit der aktuellen Entscheidung der vierte und letzte Baustein des „Entlastungspakets Kernrevier“ realisiert werde. Zu den Bausteinen gehören das kommunale Strukturförderprogramm („Starterpaket Kernrevier“), die Flächenentwicklung und Wirtschaftsförderung (Gewerbeflächenkonzept und Verhandlung von vorgezogenen Regionalplanänderungen), die Partizipation (Einrichtung von drei Sitzen für die Tagebauanrainer im Aufsichtsrat der Zukunftsagentur) sowie der Personalpool für Expertise und Management, zu dem das jetzt beschlossene Konzept zur personellen Entlastung zählt. Plonsker: „Das ist ein Förderpaket aus einem Guss. Und mit der Einrichtung von drei Sitzen im Aufsichtsrat der ZRR sind die Städte auch direkt in zukünftige Entscheidungen eingebunden und bringen sich und ihre Kompetenzen mit ein. So sorgen wir dafür, dass die Arbeit der ZRR bürgernah und transparent ist.“
Zudem wurde in der Aufsichtsratssitzung ein neuer Geschäftsführer für die Zukunftsagentur und ein neuer Vorsitzender der Gesellschafterversammlung gewählt.
 
Auch weitere Sterne, also Auszeichnungen für den jeweiligen Förderstatus, wurden vergeben. So wurde im Rhein-Erft-Kreis der zweite Stern u.a. für die Projektidee eines innovativen Bauzentrums im Rheinischen Revier in Kerpen verliehen, welches die Bereiche Ausbildung, Integration, Forschung und Entwicklung sowie Innovation und nachhaltiges Bauen auf einzigartige Weise miteinander verknüpften soll. Damit gilt dieses Vorhaben nun als sog. tragfähiges Vorhaben, d.h. antragsreif und förderwürdig.

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