Unfallaufnahme wird digital - für Polizei und Bürger

CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker und Gregor Golland: "Auch der Bürger spart so Zeit und lästigen Papierkram"

 

Mit einem neuen Pilotprojekt macht die schon jetzt erfolgreiche Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Polizei einen großen Sprung nach vorne. Nachdem schon 2019 die Ausstattung der Vollzugsbeamten mit Smartphones in Angriff genommen wurde und inzwischen bereits mehr als 22.000 der mobilen Geräte im Einsatz sind, wird jetzt die Unfallaufnahme papierlos. Die CDU-Landtagsabgeordneten Gregor Golland und Romina Plonsker weisen auf die Mitteilung des NRW-Innenministeriums hin, dass ab sofort eine App für die Aufnahme von Verkehrsunfällen getestet wird.
 
"Mit wenigen Klicks auf dem Smartphone wird z.B. erfasst und verarbeitet, was bei dem Unfall passiert und wer beteiligt ist", erläutern die Christdemokraten. "Per Scan können Personalausweise und Autokennzeichen erfasst werden. Das bisherige Ausfüllen der Unfallmitteilungen per Hand und die Eingabe der Daten in den Computer auf der Wache entfällt. Das erleichtert unserer Polizei die Arbeit, spart viel Zeit und baut Bürokratie ab."
 
Golland und Plonsker betonen, dass auch für den Bürger die Unfallmitteilung digitalisiert wird: Auf einem Flyer erhalten Beteiligte einen Link und einen QR-Code zum Bürgerportal der nordrhein-westfälischen Polizei, auf dem die Unfallmitteilung als PDF-Dokument abrufbar ist. Sie kann somit direkt an die Unfallversicherung weitergeleitet werden. Es ist aber bei Bedarf auch weiterhin möglich, die Unfallmitteilung auf der nächsten Wache in Papierform zu erhalten. Alternativ kann der Flyer an die Versicherung weitergegeben werden.
 
"Auch der Bürger spart so Zeit und lästigen Papierkram", so die beiden Abgeordneten. "Die neue App wird jetzt mehrere Wochen lang in Recklinghausen, Dortmund, Borken und Wesel erprobt und kommt dann ab dem Sommer in allen Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen zum Einsatz, somit auch bei uns im Rhein-Erft-Kreis."

Nach oben