Planungsstufen 1 und 2 für die Erft-S-Bahn sollen Ende dieses Quartals abgeschlossen sein

CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker: Bund-Länder Koordinierungsgremium gibt weitere Mittel für wichtige Projekte für die regionale Entwicklung frei

 

Die Planungsphasen 1 und 2 des Umbaus der Erftbahn von Köln über Horrem und Bergheim nach Bedburg zur S-Bahn sollen noch in diesem Quartal abgeschlossen werden. Das kündigten jetzt der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) sowie Prof. Dr. Andreas Pinkwart (FDP), Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, an. In einem Bericht an die Abgeordneten des Düsseldorfer Landtags zeigten sich die beiden Minister sehr erfreut darüber, dass das Bund-Länder-Koordinierungsgremium zur Begleitung des Strukturwandels in den Kohleregionen für wichtige Projekte eine endgültige Finanzierungsentscheidung getroffen hat. „Das ist auch ein Erfolg unseres beharrlichen Werbens für das Rheinische Revier“, betont die CDU-Landtagsabgeordneten für Bedburg, Bergheim, Elsdorf, Frechen und Pulheim, Romina Plonsker. Die Parlamentarierin aus dem Stommelerbusch ist Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion im Unterausschuss Bergbausicherheit und sitzt im Aufsichtsrat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier.
 
So habe das Gremium unter anderem beschlossen, für Nordrhein-Westfalen in einem ersten Schritt Mittel für den weiteren Ausbau der S-Bahn Richtung Bedburg freizugeben, berichtet Plonsker: „Damit kann die Planung nahtlos fortgesetzt werden.“ 2,3 Milliarden Euro sind aktuell im Investitionsgesetz Kohleregionen für Schienenprojekte vorgesehen. Dazu gehören in der Region – neben der Erft-S-Bahn – der Ausbau der Strecke zwischen Bedburg und Düsseldorf zur S-Bahn sowie die Verlängerung der S-Bahn von Köln über Pulheim und Grevenbroich nach Mönchengladbach.
 
Auf der Grundlage der Entscheidung des Bund-Länder-Koordinierungsgremiums sowie den Gesprächen mit der Region (Beratungen zum Wirtschafts- und Strukturprogramm) habe die NRW-Landesregierung jetzt eine erste Finanzplanung verabschieden können, berichtet die CDU-Landtagsabgeordnete weiter. „Damit bekommen alle Beteiligten im Rheinischen Revier mehr Planungssicherheit“, sagt Plonsker. Sie begrüßt auch, dass die Landesregierung ein regelmäßiges Monitoring zum Status aufbauen will. „So können wir bei Bedarf die Planungen anpassen.“

Nach oben